Roman

Die Kleidermacherin

9783328100775_CoverBarcelona um 1920, ein Modehaus, ein Designer und eine Näherin. Das klingt spannend. Es ist eine Zeit der Umbrüche, der politischen Entscheidungen, die sich auch auf die Mode auswirken, denn Frauen werden selbstbewusster, freier und freigeistiger. Das drücken sie aus, indem sie Hosen tragen, ihre Kleider nicht mehr taillieren…

Die Liebesgeschichte zwischen der jungen Laia aus bescheidenen Verhältnissen und Ferrán sowie das Verhältnis zu Roser, der Frau von Ferràn und Teil der Familie der das Modehaus Sant Eulalia gehört, könnte spannend sein. Doch habe ich sie nicht kennengelernt. Angekündigt wird eine Welt der Mode und der Liebe, erhalten habe ich auf den ersten 86 Seiten, die ich gelesen habe, nur Blabla… Immer wenn ich gerade anfing, mich einer Figur zu nähern, wie der Mutter von Laia, sprang die Autorin zu einer anderen Figur, einem anderen Handlungsstrang. Die Figuren kommen mir nicht oder nur sehr allmählich näher, sodass ich gar kein Bedürfnis habe, mehr über sie zu erfahren. So weiß ich nicht, welche Aufgaben die einzelnen Figuren habe, welche Berufe sie schließlich ausüben und somit welche Rollen sie im Modehaus Eulalie spielten

Für mich gibt es nicht viel zu sagen, da ich das Buch nicht weiterlesen kann und will. Ich habe es wochenlang mitgezerrt und finde es nur ermüdend. Schade!

Fazit: Eine gute Idee, vielleicht im spanischen Original etwas lesbarer, für mich aber langweilig und enttäuschend.

Núria Pradas: Die Kleidermacherin. Penguin Verlag 2016

ISBN 978-3-328-10077-5

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