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Yoga kennt kein Alter

978-3-86917-594-2.jpgYoga ist seit einiger Zeit zu einer Art Volkssport geworden. Da es jeder Mensch individuell ausführen kann und die Übungen sanft und wenig belastend sind, können auch ältere Menschen mit Yoga ihren Körper fit halten.

Diesen Gedanken greift das Buch auf und zeigt mithilfe einer Papierfigur 12 einfache Übungen. Jede Übung ist auf einer ganzen Seite abgebildet. Auf der jeweils nächsten Seite steht der Name der Übung und sein Nutzen. Leider war es das auch schon mit Infos zur Übung. Es gibt keine Erläuterung oder Anleitung, wie man die Bewegungen ausführen soll.  Zwar steht im Begrüßungstext der Autorin, dass das Buch keinen fachkundigen Unterricht ersetzt, doch wofür soll es dann gut sein? Auf dem Cover ist nicht zu erkennen, dass es sich hier die Übungen gar nicht beschrieben werden. Wenn ich die Bilder mit der Papierfigur sehe und lese, welchen Nutzen die Übungen haben, würde ich sie gerne ausprobieren. Doch wie genau? Mit Youtube-Videos? Statt der Anleitungen gibt es Berichte von Yoga-Begeistern, „geistige Klarheiten“, Sprüche, Gedicht uvm. über Yoga. So ist das Buch ein Sammelsurium an geistigen Ergüssen, das Menschen die bereits vom Yoga-Virus infiziert sind, bestimmt Freude bereitet. Mir bringt es leider nichts.

Fazit: Ein Buch über Yoga, das nicht anleitet, selbst zu üben, sondern vermutlich die Begeisterung für Yoga teilen und damit zum Mitmachen ermuntern will.

Claudia Peters, Dorothea Siegert-Binder: Yoga kennt kein Alter. Verlag am Eschbach 2017

ISBN 978-3-83917-594-2

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