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Fitness Body Book

Fitness-Body-Book-185x21-192.png20 Regeln für die Traumfigur

Fit ohne Geräte

Sissy Mua ist eine Liefestylebloggerin aus Frankreich und stellt sich und ihr Fitnessprogramm in diesem Buch vor. Das Layout ist sehr der Optik von „social media“ Plattformen angepasst, für mich etwas zu plakativ, sodass man manchmal den Überblick verliert. Gelbe Schrift auf Foto ist kaum lesbar, schwarze Schrift auf gelbem Hintergrund unangenehm für die Augen.

Zum Inhalt

  • Mein Parcours
  • Meine Methode
  • Mein Training
  • Fitnessprogramm (Anfänger, Mittelstufe, im Studio)

„Mein Parcours“ ist eigentlich die Einleitung oder das persönliche Vorwort der Autorin. sie stellt dar, wie sie sich selbst fit gemacht hat und es heute noch tut.

„Meine Methode“ besteht aus 10 Fitness- Regeln und 10 Food-Regeln, die dazu führen sollen, fit zu werden. Zu Beginn behauptet die Autorin: „Jeder kann meine Figur haben.“

Die 20 Regeln sind recht typische Tipps, hier strukturiert und ausführlich erklärt. Die Ernährungstipps umfassen z.B. Zucker vermeiden, auf gute Fette achten, auf Proteine achten (und Eiweißpulver essen), regelmäßig essen. Auch Nahrungsergänzungsmittel werden von der Autorin empfohlen. Außerdem gibt es einige Rezepte zum selber Kochen.

Die Übungen für das Training sind reicht bebildert. Auch wenn es zunächst Einheiten für Anfänger, ohne Geräte, sind wird eine gewisse Grundsportlichkeit vorausgesetzt.

Fazit: Wer´s braucht … Für mich ist das Buch eher demotivierend. Mich überfordern die vielen Sprüche und Ausrufezeichen und ich finde es unangenehme, die Selbstdarstellung der Autorin zu betrachten. Doch wer sich fit machen will und vorhat, auch im Studio zu trainieren, findet hier vermutlich den richtigen Einstieg.

Sissy Mua: Fitness Body Book. EMF 2018

ISBN 978-3-86355-979-3

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Bushcraft

bushcraftDas Buch vom Waldhandwerk

In der Wildnis überleben –  das müssen zum Glück die wenigsten von uns. Aber falls wir die Gelegenheit dazu bekämen, freiwillig natürlich, sollten wir zumindest die wichtigsten Fertigkeiten verinnerlicht haben. Dieses Buch zeigt, wie es geht.

Folgende Kapitel gibt es:

  • Grundlagen (was man braucht und wie man sich in der Wildnis verhält)
  • Wasser und Nahrung
  • Waldhandwerk konkret (Feuer machen, Lager bauen, mit Messer umgehen…)

Das Inhaltsverzeichnis klingt so, als würd das übliche Survival-Know How in diesem Buch stehen. Weit gefehlt. Sepp Fischer und seine Mitautoren schreiben nicht reißerisch und fern der realen Umstände, sondern erklären detaillier und sehr lebendig, wie man sich ganz praktisch zurechtfinden kann.

Kurz gesagt: Das Buch ist toll! Es stehen so viele praktische Tipss und Beispiele darin, dass man sofort losziehen will, um alles auszuprobieren.

Sepp Fischer (Hrsg.): Bushcraft. Das Buch vom Waldhandwerk. pietsch-verlag 2017

ISBN 978-3-613-50843-9

Praktische Tipps von Sepp Fischer gibt es auf Youtube: Sepp Fischer/Waldhandwerk

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Frauen mit Stil

mode.jpgModeträume aus drei Jahrhunderten

Sich stilvoll kleiden, heißt nicht einfach nur, Mode zu tragen. Stil ist mehr eine Haltung als das Fungieren als Modepuppe. So verstehe ich die einleitenden Worte der Autorin. Auf 139 Seiten führt sie uns Leser(innen) durch verschiedene Epochen, die unterschiedliche Mode mit sich brachten. Dabei erläutert sie, wie sich Frauen mit ihrere Kleidung ausdrückten oder warum sie gerade diese bestimmte Mode trugen. Vorgestellt werden die Frauen und ihre Mode mithilfe von Gemälden. Dabei ist die Autorin nicht chronologisch vorgegangen (was mich zunächst irritierte), sondern hat sich Themen gewählt und diese als Kapitel konstruiert:

  • Mode macht glücklich (Einleitung)
  • Spiegelgeschichten
  • Auf der Suche nach dem schönsten Kleid
  • Müßige Momente
  • Große Auftritte

Es macht Freude, Mode aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Die Texte lesen sich leicht und sind zugleich informativ. Mangelhaft ist leider die Klebebindung des Taschenbuches. Die erste Seite hat sich schon beim Öffnen des Buches gelöst. Auch den Farbdruck finde ich nicht optimal, da die schönen Gemälde etwas künstlich erscheinen.

Fazit: Ein interessantes und unterhaltsames Buch über die Möglichkeiten von Frauen, sich mithilfe von Kleidung auszudrücken.

Gertrud Lehnert: Frauen mit Stil. insel taschenbuch 2017

ISBN: 978-3-458-36323-1

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How to survive als Alleinerziehende

s515494306608940095_p989_i1_w160Locker bleiben allein mit Kind

Allein verantwortlich sein für ein Kind oder sogar für mehrere, ist eine große Herausforderung. Meist beginnt das Alleinerziehen mit einer Trennung vom Partner, manchmal gab es gar keine Beziehung oder der Partner stirbt. Trennungen, Tod aber auch Alleinsein sind Belastungen, die belasten und somit auch die Psyche der erziehenden Person beeinflussen. Die Autorin Sarah Rauch ist selbst allein erziehende Mutter eines Jungen und kann aus vielen Jahren Erfahrung schöpfen. In ihrem Buch macht sie Mut, die Rolle als Mutter oder Vater mit Ruhe, Humor und Zuversicht anzunehmen. Denn das Alleinerziehen bringt nicht nur Nachteile mit sich. Die eigene Haltung bestimmt vorrangig, wie man mit den Herausforderungen klarkommt.

Die 15 Kapitel sind ganz praktisch gegliedert von „Die Welt steht Kopf – aber Sie nicht!“ über „Bucklige Verwandschaft“ bis zu „Achtung – der (oder die) Neue kommt!“ Die Autorin versteht es, locker zu schreiben ohne albern zu werden. Ihre Texte sind durchsetzt von Beispielen, die nachvollziehbar und authentisch sind. Schon das Lesen des Buches macht Spaß, sodass die eigenen SOrgen gleich leichter werden. Viele praktische Tipps helfen im Alltag und in besonderen Lebenslagen.

Da Layout des Buches ist recht einfach gehalten. Die Kapitelauftaktseiten haben Fotos, die Überschriften sind mit Grafiken versehen. EIn paar Abschnitte mehr würden den Lesefluss erleichtern. Wer das Buch wirklich nutzten will, liest es komplett durch und markiert sich die Zeilen, die ihm besonders wichtig sind.

Fazit: Ein locker und amüsant erzählter Ratgeber, der Mut macht. Mit hilfreichen und praxisorientierten Tipps und Beispielen.

Sarah Rauch: How to survive als Alleinerziehende. Schwarzkopf & Schwarzkopf 2017

ISBN 978-3-86265-641-7

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Tierische Notnahrung

tierSurvivalwissen für Extremsituationen

Die überarbeitete Neuauflage des „Standardwerks für Survivalbegeisterte“ zeigt, dass der Autor noch mehr Wissen weitergeben kann. Er hat in dieser neuen Ausgabe noch mehr Bilder beigefügt, auch die ehemals als zu „heftig“ aussortierten. Seine Meinung im Vorwort ist deutlich: „… ich glaube, dass jemand, der Wurst und Schnitzel isst, auch den Anblick von inneren Organen ertragen kann.“

Der Inhalt des Buches gliedert sich in folgende Kapitel:

  • 1 Vorwort
  • 2 Ein wenig Ernährungslehre
  • 3 Insekten, Larven, Würmer, Spinnen
  • 4 Weichtiere
  • 5 Stachelhäuter
  • 6 Krustentiere
  • 7 Fische
  • 8 Amphibien
  • 9 Reptilien
  • 10 Vögel
  • 11 Säugetiere
  • 12 Tot aufgefundene Tiere
  • 13 Fallen und Behelfe
  • 14 Zubereiten und Konservieren

Das Buch richtet sich an Menschen, die in der Wildnis Nahrung suchen müssen. Tatsächlich gibt es (glücklicherweise noch) einige Gebiete, in die sich ein einsamer Wanderer begeben kann. Schon ein kleiner deutscher Wald bietet aber die Möglichkeit, Natur zu erleben und erste Notnahrungs-Erfahrungen zu sammeln. Johannes Vogel weist jedoch darauf hin, dass das Buch kein Freibrief zum Wildern ist und der Respekt vor den Tieren und der Natur an oberster Stelle steht. Er beschreibt, dass es wichtig ist, Tiere zu beobachten und nicht unbedingt notwendig ist, beim „Üben“ ein Tier zu töten. Es reicht, herauszufinden, ob es möglich gewesen wäre, es zu tun.

Einführend gibt es einige wichtige Infos zur Ernährungslehre. Das hilft zu erkennen, was der Körper wirklich braucht und welche Tiere dies als Nahrung bieten können. Eine Tabelle zeigt anschaulich die zum Überleben wichtigsten Werte: Energie, Protein und Fett. (Interessant, dass 100 g Heuschrecken mehr Protein und Fett enthalten als Hasenfleisch und fast an dessen Energiemenge heranreichen.)

In den Kapiteln zu den einzelnen Tierarten erläutert der Autor ausführlich, welche Tiere und deren Teile sich als Notnahrung eignen, wie sie getötet, vorbereitet und verarbeitet werden. Er weist immer wieder darauf hin, was ungenießbar oder giftig ist und erinnert an Gefahren durch Bisse und Stiche. Selbst wer nicht dachte, jemals Insekten essen zu wollen, liest sich bald fest. Denn die Erläuterungen sind sehr interessant und nachvollziehbar geschrieben. Übrigens auch nicht „eklig“. Ich als Vegetarierin konnte das Buch gar nicht mehr weglegen.

Fazit: Johannes Vogel hat ein unglaublich großes Wissen über Tiere angesammelt, viel beobachtet und selbst ausprobiert. Das merkt man in diesem umfassenden und sehr gut erklärten Buch.

Johannes Vogel: Tierische Notnahrung. Pietsch-Verlag 2017 (2. Auflage)

ISBN 978-3-613-50850-6

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Pflanzliche Notnahrung

pflanzSurvivalwissen für Extremsituationen

Zugegeben, in die wirklich einsame Wildnis begeben sich nur die wenigsten von uns. Doch auch wer gerne wandert und sich aus der Natur ernähren möchte, hält hier ein passendes Buch in der Hand. Wobei der Autor ausdrücklich darauf hinweist, dass er nicht Rezepte aus der Natur vorstellt, sondern fundiertes Wissen darüber vermitteln will, wie man „an praktisch jeder Stelle der Welt essbare Pflanzen finden kann – auch ohne Bestimmbuch und Listen“. Dafür ist es aber notwendig, das Buch wirklich intensiv durchzuarbeiten.

Der Inhalt ist in folgende Kapitel aufgeteilt:

  • 1 Vorwort
  • 2 Grundlagen
  • 3 Pflanzliche Notnahrung
  • 4 Familienbünde
  • 5 Die wichtigsten Familien
  • 6 Dirty Dozen
  • 7 Essbare Pflanzen  – Nahrhafte Pflanzen
  • 8 Nutzbare Pflanzen
  • 9 Prozessieren
  • 10 Zubereiten
  • 11 Behelfe

Ein bisschen sollte man sich schon für Botanik interessieren, um die Inhalte zu verstehen. Denn der Autor geht sehr ins Detail. Viele Abbildungen (Grafiken und Fotos) erleichtern das Verständnis. Sprachlich ist der Text angenehm locker und direkt geschrieben. Stilistisch stört mich der häufige Wechsel vom „Sie“ zum „Wir“.

Sinnvollerweise nimmt der Autor es sehr wichtig, verständlich zu machen, dass viele Pflanzen giftig sein können. Er erläutert dazu z.B. genau, welche Pflanzenfamilien man kennen muss, um zu unterscheiden, welche Sorte essbar ist. In einem großen Teil des Buches werden Pflanzen und Pflanzenfamilien übersichtlich vorgestellt, sodass man nachschlagen kann, wenn man sich nicht sicher ist, und sein Wissen vertiefen kann. Hilfreich sind hier u.a. die Hinweise zu wichtigen Inhaltsstoffen, energiereichen Teilen und den phytotherapeutischen Werten.

Als besonders wertvoll empfinde ich die Erläuterungen zum Verarbeiten der Pflanzen im Kapitel 9 Prozessieren. Hier stellt der Autor Methoden wie Aufschließen, Auslaugen und Trocknen vor. Kapitel 10 Zubereitung gibt Einblick in die Möglichkeiten, aus den Pflanzen Speisen oder Getränke zuzubereiten, indem man sie z.B. kocht oder Aufgüsse macht. Die Behelfe in Kapitel 11 sind Grabgeräte, Pflücker und ein Mehlbrett aus natürlichen Materialien selbstgemacht.

Fazit: Es ist möglich, sich notfalls von Pflanzen aus der Natur zu ernähren, wenn man sich auskennt. Wer sich intensiv damit beschäftigen will, findet hier fundiertes und gut aufbebreites Wissen. Ein Muss für Survival-Fans und Bushcrafter aber auch für Weltreisende, die sich überwiegend außerhalb der Zivilisation aufhalten.

Johannes Vogel: Pflanzliche Notnahrung. Pietsch-Verlag 2017 (2. Auflage)

ISBN 978-3-613-50763-0

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Yoga kennt kein Alter

978-3-86917-594-2.jpgYoga ist seit einiger Zeit zu einer Art Volkssport geworden. Da es jeder Mensch individuell ausführen kann und die Übungen sanft und wenig belastend sind, können auch ältere Menschen mit Yoga ihren Körper fit halten.

Diesen Gedanken greift das Buch auf und zeigt mithilfe einer Papierfigur 12 einfache Übungen. Jede Übung ist auf einer ganzen Seite abgebildet. Auf der jeweils nächsten Seite steht der Name der Übung und sein Nutzen. Leider war es das auch schon mit Infos zur Übung. Es gibt keine Erläuterung oder Anleitung, wie man die Bewegungen ausführen soll.  Zwar steht im Begrüßungstext der Autorin, dass das Buch keinen fachkundigen Unterricht ersetzt, doch wofür soll es dann gut sein? Auf dem Cover ist nicht zu erkennen, dass es sich hier die Übungen gar nicht beschrieben werden. Wenn ich die Bilder mit der Papierfigur sehe und lese, welchen Nutzen die Übungen haben, würde ich sie gerne ausprobieren. Doch wie genau? Mit Youtube-Videos? Statt der Anleitungen gibt es Berichte von Yoga-Begeistern, „geistige Klarheiten“, Sprüche, Gedicht uvm. über Yoga. So ist das Buch ein Sammelsurium an geistigen Ergüssen, das Menschen die bereits vom Yoga-Virus infiziert sind, bestimmt Freude bereitet. Mir bringt es leider nichts.

Fazit: Ein Buch über Yoga, das nicht anleitet, selbst zu üben, sondern vermutlich die Begeisterung für Yoga teilen und damit zum Mitmachen ermuntern will.

Claudia Peters, Dorothea Siegert-Binder: Yoga kennt kein Alter. Verlag am Eschbach 2017

ISBN 978-3-83917-594-2