Repair Café

Erste Hilfe für Textil, Holz, Elektrik & vieles mehr

Wegwerfen war gestern! Die Experten zeigen wie´s geht.

Repair Café

Kaufen SIe noch oder reparieren Sie schon?

Mit diesem Buch bekommen Sie einen Einblick in die Reparaturwerkstatt eines Stuttgarter Repair Cafés.  Ein Ort, an dem Menschen mit Know-How ihre Können zur Verfügung stellen, um kaputte Dinge zu reparieren.

Vieles ist möglich und auch für Menschen ohne handwerkliche Vorerfahrung zu schaffen. Im Buch werden Reparaturen aus vier verschiedenen Bereichen gezeigt, die meist auch für Ungeübte umsetzbar sind.

  • Textil
  • Holz
  • Elektronik
  • Alles ohne Kabel

Zu jedem Kapitel gibt es eine Einführung über Material und Werkzeuge sowie einige Grundanleitungen. Jede Anleitung ist sehr deutlich und ausführlich beschrieben. Zu den meisten Einzelschritten gibt es Fotos, die das Arbeiten gut veranschaulichen.

Überhaupt ist das Buch sehr ansehlich gestaltet. Mir gefallen besonders die wechselnden Hintergründe aus verschiedenen Wänden.

Fazit: Ein Repair Café sollte in jedem Landkreis vorhanden sein, denn es unterstützt die Menschen darin, ihren Konsum einzuschränken, Dinge mehr zu schätzen und selbst handwerklich tätig zu werden. Das Buch verdeutlicht dies und zeigt anschaulich, wie man vieles selbst reparieren kann.

A. Sturiale, J. Hochrein, J. Bischoff, M. Schneider, S. Keck, T. Koßbiel: Repaier Café. Wgwerfen war gestern. frechverlag 205

ISBN 978-3-7724-7565-8

Ein Himmel voller Nashörner

Der peinlichste Liebesbrief nimmt (k)ein Ende

Cover: Ein Himmel voller Nashörner, 9783440146224Uli Leistenschneider hat inzwischen drei Teile rundum Lea, Jan und Yasar geschrieben. Isa(belle) Göntgen lieferte lustige und treffende, sehr moderne Illustrationen dazu, die aber nicht nur die Geschichte begleiten, sondern Textestellen erstetzen (Comicstil).

Der erste Teil „Ein HImmel voller Nashörner“ hat mich begeistert. Daher freute ich mich sehr, bei der Leserunde auf Lovelybooks rund um den dritten Teil der Reihe mitmachen zu dürfen. Dass ich den zweiten Band nicht gelesen habe, störte nicht. Schon nach ein paar Sätzen war ich wieder vollkommen in Leas Welt eingetaucht.

Die Geschichte ist im Tagebuchstil geschrieben. Wobei es sich vielmehr um einen Brief als ein Tagebuch handelt – den längsten und peinlichsten Liebesbrief allerzeiten. Denn Lea schreibt alles auf: Ihre Zweifel udn ihre Hoffnungen, ihre lustigen Erlebnisse mit Freunden und ihrer skurrilen Familie.

Junge Leser(innen) können sich bestimmt sofort in Leas Leben einfühlen. Doch auch ich, als 46jährige, fühlte mich zurückversetzt in die Zeit des vorsichtigen Herantappens und oftmals viel zu hasteigen Handelns in Liebesdingen und Freundschaftsfragen.

Uli Leistenschneider schafft es, Lea lebendig sprechen zu lassen. Dabei lässt sie die oft üblichen Stereotype beiseite und bedient sich einer real wirkenden Sparache. Die Figuren sind alle glaubwürdig, manchmal so lustig dargestellt, dass man sie sich als Hauptfiguren in einem weiteren Roman wünscht (Pinky mag ich am liebsten).

Fazit: Leas (Liebes-)Leben ist nie langweilig und absolut lesenswert. Vielleicht regt das Buch Mütter an, es mit ihren Töchtern zu lesen, dabei zu lachen und sich anschließend über die eigenen Erfahrungen auszutauschen.

Uli Leistenschneider (Autorin) udn Isabelle Göntgen (Illustratorin): Ein Himmel voller Nashörner. Der peinlichste Liebesbrief nimmt (k) ein Ende. Franckh-Kosmos Verlag 2015.

ISBN: 978-3-440-14622-4

Zentangle®

Zentangle®  Das Einführungsbuch Das Einführungsbuch

Menschen, die von sich behaupten, „Ich kann nicht zeichnen!“, finden hier Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die das Gegenteil beweisen. Denn einfache Kringel, Haken und Linien kann jeder zeichnen.

Bei Zentangle® geht es aber nicht nur ums Zeichnen. Hinter dem geschützten Namen verbergen sich die Begriffe „Zen“ für Entspannung/Konzentration und „Tangle“ für das Zeichnen von Mustern. (Siehe Zentangle®, Zeichnen und Entspannen)

Da das Buch aus dem Englischen übersetzt wurde (von Wiebke Krabbe), sind viele Begriffe zwar erklärt, dann jedoch englisch übernommen worden.So haben die vorgeschlagenen Tangles (= Muster) auch englische Namen. Ich vermute, das liegt daran, dass sie von den Urhebern so benannt wurden. Gezeichnet wird auf 9×9 cm großen Tiles (= Kacheln).

Die Autorin zeigt in detaillierten Anleitungen, wie man ein Muster auf einer solchen Kachel aufbauen kann. Wer das übt, bekommt bald Lust darauf, eigene Muster zu kreieren. Im nächsten Schritt löst sich der Zeichner vom quadratischen, kleinen Papier und zeichnet großformatiger in beliebige Papierformen. Das hat sogar einen Namen:“ZIA“ (= von Zentangle inspirierte Kunst). Es entstehen schnell richtig schöne Kunstwerke. Vor allem aber macht Zentangeln Spaß und entspannt, weil man dabei so gut abschalten, also alles andere aus dem Kopf ausblenden kann.

Das Zeichnen von Mustern eignet sich sehr gut, um damit Briefe, Schachteln, Geschenke zu gestalten und zu verzieren. Dafür gibt es einige Anregungen. Zu jedem Kapitel bietet die Autorin Hintergrundinfos über Designer und Anwenungsmöglichkeiten.

Die Anleitungen im Buch sind nach meinem Eindruck für ältere Kinder ab ca. 8-10 Jahren und Erwachsene gedacht.

Fazit: Zentangeln lässt sich mit diesem Buch leicht erlernen und üben. Außerdem regt es an, selbst kreativ zu werden.

Kathleen Murray: Zentangle® . Das Einführungsbuch.frechverlag 2015

ISBN 978-3-7724-8204-5

http://www.topp-kreativ.de